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1. Obergeschoss - Raum 20


Großer Barocksaal

Beim Umbau (1695-1700) barock konzipierter „Festsaal“ mit reichem Stuckdekor in dem zwischen April und Dezember regelmäßig Konzerte, Lesungen und kulturgeschichtliche Vorträge statt.

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Seit 2000 wird der Museumssaal regelmäßig als Trauzimmer für standesamtliche Trauungen genutzt.

Der Festsaal

Der größte Raum des Hauses entstand durch die Um- und Neugestaltung des spätmittelalterlichen Palasts ab 1695. Die neuen Eigentümer, der fürstenbergische Landschreiber und Obervogt Dr. Andreas Buol und seine Frau Maria von Echbegg, hatten das Anwesen 1692 erworben.

Um den zweigeschossigen Saal mit umlaufender Galerie schaffen zu können, ließ der Architekt Christian Thumb die in diesem Gebäudeflügel liegenden Gesindestuben des 15. Jahrhunderts entfernen.

Die ursprünglich vorhandenen Deckengemälde und damit auch der wichtige farbige Akzent sind nicht erhalten. Trotzdem gibt sich der Saal noch heute als der anspruchsvollste nachmittelalterliche Festraum Überlingens zu erkennen, vor allem wegen seiner Größe und reichen Stuckierung, die wohl von einem im frühen 18. Jahrhundert in der Reichsabtei Salem tätigen Künstlertrupp stammt.