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Erdgeschoss

Abteilung Technik und Handwerk:
Im Erdgeschoss werden unter anderem Schlösser und Zierbeschläge des Altüberlinger Schlosser- und Schmiedehandwerks sowie zwei Stunden-Uhrwerke aus dem Überlinger Münster und dem Franziskanertor gezeigt.

Ergänzt wird die Abteilung durch ein nachgestelltes Gräberfeld mit schmiedeeisernen Grabkreuzen im Terrassengarten.

Prähistorische Abteilung.
Konzeption und Einrichtung dieses Ausstellungsraums stammen aus dem Jahre 1948. Gezeigt werden außer Hinterlassenschaften der Stein- und Bronzezeit Funde und Rekonstruktionen der sogenannten Pfahlbaukultur am Bodensee; ferner Römische Altertümer aus Überlingen und Umgebung, besonders aus dem Ortsteil Bambergen.

In seiner heutigen, weitgehend ursprünglichen Form gibt der Raum als Ensemble zugleich ein museumsgeschichtliches Zeugnis, nicht nur für den damaligen Stand der Forschung; vielmehr vergegenwärtigt er, wie zu jener Zeit Schauräume gestaltet wurden.

Raumbeschreibung

Raum 1
Große Eingangshalle mit Durchblick zum Terrassengarten


Raum 2
Treppenhaus mit Zeugnissen der Überlinger Schmiedekunst


Museums-"Mitbegründer" Medizinalrat Theodor Lachmann (1835-1918)

Am 4. Juni 1871 eröffnete der Arzt Theodor Lachmann, damaliger Konservator, das Überlinger Museum unter dem Namen "Kulturhistorisches und Naturalienkabinett" in einem Raum des Zeughauses am See. 1885 wurde das Museum ins erste und zweite Geschoß des Steinhauses verlegt. Von dort gelangten die Sammlungen in den 1908 durch die Stadt gekauften und bis 1913 renovierten einstigen Patrizierhof der Reichlin von Meldegg. Diesen richtete Lachmanns Nachfolger, der Kunstmaler und Restaurator Victor Mezger, als Museum ein. Die heutige Anordnung der Bestände gründet großenteils auf Mezgers Entwürfen.

Raum 2.1
Prähistorische Abteilung
   
Die Funde aus der Ur- und Frühgeschichte reichen von der Stein- und Bronze-Zeit bis zu den Römern.