Museumswelten...viel erleben & entdecken
Das Reichlin-Meldegg-Haus ist beides in einem: Sammlung von
Altertümern und Kunstmuseum. Als Kunstmuseum vereinigt es
Werke bodenseehafter und besonders Überlinger Malerei und
Plastik von der Gotik bis zum Klassizismus, darunter Spitzenleistungen
wie allein drei Statuen Josef Anton Feuchtmayers.
Als Sammlung von Altertümern dokumentiert es Geschichte und materielle Kultur der Stadt, des bäuerlichen
Umlands und des weiteren Linzgaus, von der Prähistorie bis ins 19. Jahrhundert.
Dabei ist das ganze Anwesen Museum nicht bloß im Hinblick auf sein Inventar, vielmehr auch schon selber,
an und für sich genommen, als Bau- und Kunstdenkmal, und zwar innen wie außen.
Dem Charakter des Hauses entsprechend sind die Ausstellungsstücke stets so arrangiert, daß die
Illusion des Bewohnbaren und Bewohnten erweckt wird, der Anschein eines Patrizierpalasts, dessen Herrschaft nur
eben einmal ausgegangen ist.
Um den Gesamteindruck nicht zu stören, wurden in den Räumen Museumsbeschriftungen auf ein Minimum reduziert.
Für Fragen, welche über die Beschriftungen hinausgehen, steht
der Kustos, Herr Peter Graubach,
gerne zur Verfügung.
Einige spezielle Sammlungen fallen mit Bedacht, weil eigenem Gesetz gehorchend, aus dem Rahmen des Patrizierpalastes:
Die Ur- und Frühgeschichte, die beiden Räume mit Malerei und
Plastik, das Handwerks- und Gewerbe-Zimmer, die Brauchtumsabteilung und nicht zuletzt die Kollektion der
Kunz'schen Puppenstuben, mit der man an eine andere Attraktion des Hauses angeknüpft hat, den gewichtigen
Bestand von Weihnachts- und Fastenkrippen.
