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Vom Drachen bis zur Friedenstaube. Tierbilder und Tiermythen vom Mittelalter bis heute.



Städtisches Museum Überlingen, 2. April bis 16. Dezember 2017

Haben Tiere eine Seele – und auch Humor? Warum galt der Wolf als das „gräßlichste“ aller Tiere? Welche Rolle spielen Drachen und Einhörner in der Zoologie der frühen Neuzeit? Woher kommen die Krokodilstränen? Können Hunde und Katzen Mitgefühl zeigen?

Fragen über Fragen! Antworten darauf gibt es im Städtischen Museum Überlingen ab 2. April. Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum widmet sich hier eine Ausstellung der faszinierenden Kulturgeschichte des Tierbildes aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei geht es nicht nur um das künstlerische Tierbild, sondern auch um das geistig-kulturelle, gesellschaftliche sowie zoologische Tierbild im Wandel der Epochen. Ein zentrales Themenfeld bildet die Geschichte der Mensch-Tier-Beziehung.
Rund 100 attraktive, kunsthistorisch bedeutsame und kostbare Exponate und Leihgaben aus diversen privaten und öffentlichen Sammlungen aus Deutschland, Großbritannien und den USA präsentieren eine Fülle an überraschenden Bildmotiven und Einblicken. Die ältesten Exponate stammen aus dem 14. Jahrhundert.

Begleitend zur Ausstellung sind ein umfangreiches Katalogbuch und ein vielfältiges Vortragsprogramm geplant.