Willkommen im Städtischen Museum Überlingen ...wo die Geschichte zu Hause ist
Im Städtischen Museum Überlingen in diesem, zum Teil noch vollständig möbilierten alten Patrizierpalast der Reichlin von
Meldegg, bekommt man manchmal das Gefühl, als ob seine einstigen Bewohner nur eben kurz ausgegangen sind...
- Besondere Fundstücke und Alltagsgegenstände erzählen Geschichten vom Leben in und um Überlingen von der Steinzeit
bis ins 19. Jahrhundert.
- 55 Puppenstuben, entstanden in der Renaissance bis in die Jugendstilzeit, entführen in eine zauberhafte Miniaturwelt.
- Eine aussergewöhnliche Ausstellung von Krippen zeigt, mit viel Fantasie und Liebe zum Detail, die Höhepunkte der
Weihnachts- und Passionsgeschichte.
- In einer kleinen, feinen Sammlung finden sich Kunstwerke aus dem
Bodenseeraum, darunter Objekte der Volkskunst, aber auch Spitzenleistungen wie Skulpturen von Joseph Anton Feuchtmayer
und Schnitzereien der Gebrüder Zürn.
- Eine Kollektion farbenfroher Überlinger Trachten, Schwertletänzer und
den Narren zeichnen ein Bild lebendigen Brauchtums.
- Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen, Kultur & noch vieles mehr, im schönsten Ambiente.
... viel zu erleben & entdecken!
Das Museum, 1871 gegründet, seit 1913 am jetzigen Platz, zeigt in seinen rund 30 Schauräumen beides
auf einmal: Bildende Kunst und materielle Kultur aus Überlingen und dem weiteren Bodenseegebiet.
Werke der Malerei und Plastik, von der Gotik bis zum Klassizismus, wechseln mit Arbeitsgeräten, Mobiliar und
sonstigen Gebrauchsgegenständen vieler Schichten und Berufe. Dabei ist die einstige Reichsstadt samt Kornhandel
und Weinbau ebenso gegenwärtig wie das dörfliche Umland.
Neben Spitzenleistungen, so allein drei Statuen des
Barockmeisters Joseph Anton Feuchtmayer und Schnitzereien der Brüder Zürn, steht "Volkskunst", etwa eine Sammlung
von Votivbildern, oder die figurenreichen Weihnachts- und Passionskrippen. 55 Puppenstuben, von der Renaissance bis zum
Jugendstil, sind nicht nur historisches Spielzeug, sondern Selbstdarstellung ganzer "Lebenswelten".
Von 1459 bis 1462 errichtet, ist der einstige Palast der Reichlin von Meldegg und späterer Patriziergeschlechter
schon durch seine Architektur Museum. Freistehend, mit seiner in Rustikaquadern ausgeführten Hauptfront und
hängendem Garten ist das Reichlin von Meldegg Haus der älteste sicher datierte Renaissancepalast Deutschlands.
1692 bis 1700 tiefgreifend umgestaltet, weist das Haus charakteristische Stilelemente aus drei Epochen auf: Gotik,
Renaissance und Barock. Der Garten mit Ausblick auf Stadt und den See gehört zu den schönsten Anlagen seiner
Art am deutschen Ufer.
